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Die 14 verstö­rendsten Orte bei Google Maps [Teil 2]

If you’re going through hell, keep going.” - Winston Chur­chill.

Dieser Artikel ist die Fort­set­zung des ersten Teils der 14 verstö­rendsten Orte bei Google Maps. Falls Du den ersten Artikel noch nicht gelesen hast kannst Du das hier nach­holen.

Das Böse wartet nicht nicht! Und deswegen geht es auch sofort los:

 

7) Namen­loses Armen­viertel, Lima, Peru

Da dieses Armen­viertel in Peru auf einem Berg errichtet wurde sieht man das Ausmaß der Armut und Trost­lo­sig­keit beson­ders eindrück­lich.

Quelle: Google

 

6) Insel Hashima, Japan

Während die Insel 1959 noch zu den Gebieten mit der höchsten Bevöl­ke­rungs­dichte der Welt gehörte ist sie heut­zu­tage komplett unbe­wohnt. Der Grund: Die ehemals zum unter­see­ischen Kohle­abbau benutzte Insel wurde aus wirt­schaft­li­chen Gründen still­ge­legt. Mit der Kohle gingen auch die Menschen — zurück­ge­blieben ist eine Geis­ter­stadt. Gut, dass das Ruhr­ge­biet keine Insel ist!

Quelle: Google

 

5) Lunik IX in Kosice, Slowakei

Lunik IX ist eine Plat­ten­bau­sied­lung in der Slowakei. Das Gebiet zählt als das größte Roma-Ghetto in Ostmit­tel­eu­ropa und die Arbeits­lo­sen­quote liegt nahe 100 %. Und damit nicht genug: 2014 nahm sich der amtie­rende Bürger­meister das Leben. Keine tollen Zukunfts­aus­sichten. Mir tun vor allem die Kinder Leid! Einen unge­schönten, sehr bewe­genden Einblick hinter die Kulissen liefert übri­gens die Blog­gerin Eva Gruberova. Sehr lesens­wert, denn die Thematik gehört nicht unter den Teppich gekehrt!

Quelle: Google

 

4) Der See Loch Ness, Schott­land

Der Legende nach lebt das welt­weit bekannte Unge­heuer Nessie in dem See. Ob das stimmt weiß man vermut­lich erst, wenn man in dem See baden war.

Quelle: Google

 

3) Der Berg der Kreuze, Litauen

Dieser gruselig anmu­tende Hügel gilt als Pilgerort für Katho­liken. Hoffent­lich nur tags­über!

Quelle: Google

 

2) The Bronx, Bogota, Kolum­bien

The Bronx zählt zu den gefähr­lichsten Stadt­teilen Kolum­biens. 2016 fand die Polizei in einem Gebäude des extrem verwahr­losten Stadt­teils Folter­kam­mern. Was dort geschah möchte ich ungerne hier in Worte fassen. Hart­ge­sot­tene können sich diesen Artikel zu Leibe führen.

Quelle: Google

 

1) Konzen­tra­ti­ons­lager Ausch­witz-Birkenau, Polen

Platz 1 dürfte jedem ein Begriff sein. Im größten Vernich­tungs­lager des Natio­nal­so­zia­lismus starben 1,1 Millionen Menschen. Die Details und Hinter­gründe dazu hast du hoffent­lich in der Schule gelernt. Falls nicht dann soll­test Du das drin­gend nach­holen. Zum Beispiel mit jedem belie­bigem Geschichts­buch oder auf der Lern­platt­form von Zeit Online.

Quelle: Google

 

Bonus

Das waren die 14 verstö­rendsten Orte die ich bei Google Maps finden konnte. Als Bonus gibt es jetzt noch einen gruse­ligen Ausschnitt. Dabei handelt es sich nicht wirk­lich um einen einen Ort. Oder doch? Guck es dir selber an. Und denk dran: Immer schön umdrehen!

Quelle: Google

 

Das wars!

Der ein oder andere Ort dürfte den Street-View-Auto­fah­rern ordent­lich einen Schauer über den Rücken gejagt haben. Ein Glück für sie, dass sie immer tags­über unter­wegs waren! Man stelle sich vor wenn sie auch Nacht­auf­nahmen machen müssten. Die Liste der 14 Orte ist natür­lich nur eine Auswahl. Welche Orte fallen dir noch ein? Ich bin gespannt! Poste deine Ideen unten in die Kommen­tare.

 

Noch ein biss­chen Mehr­wert

Ohne Frage der Artikel verfolgt in erster Linie dem Zweck der Unter­hal­tung. Doch was ist die dahin­ter­ste­ckende Nach­richt? Was bliebt? Beim Schreiben dieses Arti­kels ist mir immer wieder aufge­fallen wie dankbar ich bin, dass ich in einer behü­teten Umge­bung aufge­wachsen bin. Viel­leicht geht es dir genauso?

Es leben 7,5 Milli­arden Menschen auf unserem Planeten. Wie glück­lich muss man sein, dass man ausge­rechnet in einem stabilen Land wie Deutsch­land geboren wurde? (Die Schweiz, Öster­reich und weitere stabile Indus­trie­staaten schließe ich natür­lich mit ein) Was für ein Glück muss man gehabt haben, dort geboren zu sein? Ich finde diesen Umstand muss man wert­schätzen und sogar noch vergolden.

Nicht an einem schreck­li­chen Ort aufzu­wachsen ist das eine, das beste aus seiner Situa­tion zu machen das andere. Ich hoffe, dass ich dich dazu inspi­rieren kann die zu deiner Persön­lich­keit passenden, idealen Umge­bung zu finden. Denn dort kannst du dein Poten­tial am besten entfalten und somit am effek­tivsten deinen Beitrag zur Gesell­schaft leisten.

Denn wer weiß: Viel­leicht bist ja genau Du die Person in der die Ideen schlum­mern, die die Probleme der Roma-Sied­lung Lunik IX lösen? Oder die Probleme in Bogota? Oder die Probleme der zahl­rei­chen verstö­renden, trost­losen, verges­senen, nicht bei Google Street View auftau­chenden Armen­vier­teln dieser Welt? Denn nur weil sie nicht in unserem Face­book-News­feed auftau­chen heißt es nicht, dass sie nicht exis­tieren.

 

 

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